Amanda Adorable (Gen.1) - Kapitel 11

Die vielen Schwangerschaften bei Amanda haben nun ihren Tribut gefordert, ihr Babyspeck wuchs von Kind zu Kind und nun war sie dermaßen rundlich, dass ihr Hintern kaum mehr in eine Hose passte. Aus diesem Grund war es kaum verwunderlich, dass sie sich eines Morgens aufrappelte und statt eine große Portion Pfannkuchen zu frühstücken, sich auf das Laufband schmiss um wie von der Tarantel gestochen los zulaufen. Mal schauen was vorher eintritt, ein Herzinfarkt wegen Überanstrengung oder die erhoffte Traumfigur von damals ^^.


Die Mädls hatten zum Glück noch nicht solche oberflächlichen Probleme. Deren Welt bestand noch aus Schule, Spielzeug und Süßigkeiten. Okay, vielleicht hatte Belinda schon die ersten vorpubertären -Anzeichen mit ihren Stimmungsschwankungen und Zick -Attacken, vielleicht war auch ihre penible Art den Haarzopf immer genau in der Mitte zu tragen und ja keine Strähne zu vergessen etwas „eigen“, aber im Großen und Ganzen durften die Kinder noch Kinder sein.

Auch Bonnie liebte es nun endlich ein Schulkind zu sein, man konnte soviel mehr machen wenn man nicht mehr in dieser doofen Wiege liegen musste. Man konnte spielen, seine Geschwister ärgern, tonnenweise Süßkram mampfen und seine Eltern nerven (obwohl Letzteres konnte sie vorher auch schon ^^) – einfach eine ganze andere Welt.
Man beachte meine vollständige Osterei-Sammlung *stolz bin*.

Tja und weil die kleine Bonnie nicht mehr in der Wiege liegt und diese nun wieder „frei“ ist, muss natürlich wieder ein Baby her – denn schließlich gilt es einen männlichen Vertreter der Adorables zu gebären. Gegen so eine riesen Kugel hilft kein stundenlanges Laufband-Training meine Liebe – die Zeit hättest du dir echt sparen können. Davon abgesehen ist ein so exzessiver Sprint wohl kaum gut für ein Ungeborenes ^^.

„Klappe Erschafferin, was glaubst du denn warum ich wie ein Depp am Laufband herum gehüpft bin?! Ich habe in einer Zeitschrift gelesen, dass wenn man in der Schwangerschaft Sport macht die Wahrscheinlichkeit höher ist einen Jungen zu gebären!“, klärt Amanda die Unwissende vor dem Bildschirm auf und lenkt dann wieder ihre Aufmerksamkeit dem soeben geborenem Benjamin zu. 1:0 für Amanda ^^

Auch Belinda freut sich über den Neuankömmling, oder auch dass ihre Mom nun endlich mit dem Produzieren einer Fußballmanschaft aufhört – jedenfalls freut sich Belinda, der Grund ist nebensächlich :p.


Aber nicht nur die neuerliche Niederkunft ist ein Grund zur Freude, denn Beatrice feiert Geburtstag und bläst mit vollem Elan ihre Geburtstagskerzen aus. Also da ist sicher jede Menge Spucke mitgegangen, Mahlzeit sag ich nur ^^.

Beatrice behält im Teeny-Alter ihre Kurzhaarfrisur bei, die ihr, meiner Ansicht nach, total gut steht da ihr Gesicht einfach so niedlich ist und so nicht von Haaren verdeckt wird. Natürlich schmeißt sie sich gleich in ein nettes Party-Outfit, da ihre Mom ein paar Freunde eingeladen hat um sie und den kleinen Benjamin zu feiern.

Ein paar der „Lovely“ -Sippschaft sind gekommen, darunter Patrick, Linda und Luna die es total spannend finden mit dem „Weck das Lama nicht“-Spielturm von den Kiddies zu spielen.

..Anstatt sich lieber mit Benjamin, einen der Geburtstagskinder zu beschäftigen. Naja, zumindest hat der kleine Racker „Mr. Bommel“ zur Seite, der ihn nicht nur beschützt sondern auch Trost spendet, wenn er weint und seine Eltern mit anderen Sachen beschäftigt sind (z.B. „Weck das Lama nicht“ spielen) als ihm die Windeln zu wechseln.

Die Party hat sich relativ schnell aufgelöst, als Edward mal wieder beim Spielen gewann und seinen Sieg gebührend feierte – typisch Mann eben, muss immer übertreiben ;). Jedenfalls wurde schnurstracks eine Haushaltshilfe, in Form eines Mannes, angemietet der den ganzen Dreck der Gäste beseitigte.

Denn Amanda hatte keine Zeit dafür, sie war schon wieder am Kochen – denn schließlich besaß sie nun eine richtige Großfamilie, die andauernd Hunger hatte und ihr quasi die Haare vom Kopf fressen würden, wenn nicht immer etwas Leckeres im Kühlschrank war. So hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht, in jeder freien Minute ein Mahl zuzubereiten um so ihrer Familie genügend Auswahl zu geben.

Am liebsten wurden die Pfannkuchen verspeist, egal ob Morgens, Mittags oder Abends – die Pfannkuchen sind immer ein Dauerbrenner. Vor allem Belinda liebt diese heiß und innig, kindlicher Stoffwechsel sei Dank sieht man die angemampften Fettreserven noch nicht, was hoffentlich auch im Teeny-Alter so bleibt.

Amanda ist quasi erst gerade das Baby aus dem Unterleib geflutscht, nun steht sie schon wieder mit Edward halbnackt im Raum und knutscht als gebe es kein Morgen. Noch dazu in Benjamins -Zimmer, der neben ihnen seelenruhig schläft! Immer langsam mit den Pferden Amanda, wir haben nun schon einen Jungen dh. Challenge-Ziel für Generation 1 geschafft, da braucht nicht noch ein Baby her ^^.
 
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