Calista Adorable (Gen.3) - Kapitel 1



Der Tag danach …
„Calista mein Liebling, so rede doch bitte wieder mit mir. Es tut mir leid, hätte ich gewusst wie sehr sich deine Mom aufregt, dann hätte ich das niemals getan. Ich bin genauso traurig wie du Schatz, bitte lasse mich dich trösten und baue keine Mauer um dich herum auf. Mach es doch bitte nicht schwerer als es schon ist, wir haben ja nun nur mehr noch uns Drei.“, versucht Lonio auf seine Tochter einzureden.



„Hör einfach auf Dad, ich will nichts davon hören. Es ist nur deine Schuld, dass Mom gestorben ist. Hättest du deine schmierigen Hände bei dir behalten, dann wäre deine ach so geliebte Frau noch am Leben.“, schreit Calista ihren Dad an und rennt wutentbrannt aus dem Zimmer.



„Wem mache ich was vor, eigentlich habe ich an der Sache Schuld – warum habe ich denn auch Mom angerufen, ich hätte wissen müssen, dass sie die Sache aufregt und die Kombi mit ihrem schwachen Herzen ist eben tödlich. Am liebsten wäre ich an ihrer Stelle gestorben…“, versinkt Calista in tiefe Trauer und wechselt ihre Garderobe dementsprechend.



Den restlichen Tag verbringt sie tief versunken vor ihrer Staffelei, nichts kann sie so sehr ablenken wie die Malerei. Hier kann sie ihren ganzen Schmerz hineinprojizieren und danach geht es ihr besser, meistens jedenfalls – aber heute gelingt es ihr irgendwie nicht und so wird ein Gemälde nach dem anderen gemalt.



Bis spät am Abend, .. dann reist Calista zum Friedhof nach Windenburg, wo ihre Mom nun begraben liegt und lässt ihrer Traurigkeit, in Form von bitteren Tränen die über ihre Wangen kullern, am Grab ihrer Mutter freien Lauf.



Am darauffolgenden Tag finden sich die restlichen Adorables ein um Calista sowie ihrem Bruder und Vater Beileid zu wünschen bzw. die Drei etwas zu trösten.



Doch der vermeintliche Trost ist nur von kurzer Dauer, denn auch bei Beatrice hat das letzte Stündchen geschlagen und so gleitet sie zu Boden und verstirb im Vorraum von Calista.



Nun hat Calista ein weiteres Familienmitglied zu betrauern, nur zu gut, dass am Friedhof noch genügen Platz ist.



Denn auch Lonio hat mit dem Alter zu kämpfen, aber NOCH ist es nicht soweit bei dem alten Mann. Noch führt er sein Restaurant mit eiserner Hand und hat es sogar geschafft, dieses auf ein „5 Sterne Restaurant“ hochzuleveln.



Calista hingegen vergräbt sich ganz in ihrer Kunst und wird beim Malen immer besser, vor allem ihre düsteren Gemälde kommen bei den Kunstkritikern gut an.



So hat Clemens, bei einem kühlen Bierchen in der Bar, die wunderbare Idee geboren, Calista´s Gemälde direkt an den Sim zu verkaufen, also die Agentur außen vor zu lassen und unmittelbar mit den Kunstinteressenten in Kontakt zu treten.



Schnell hat sich ein Bonze gefunden der sich für Calista´s Gemälde interessiert und die Beiden zu sich nach Hause eingeladen.



„Clemens, ich kann das nicht – was wenn er sieht, dass ich blutjung bin und meine Werke nur niedermacht?“, zögert Calista und will wieder den Heimweg antreten. „Nein Schwesterherz, es wird alles gut gehen – würde ihm deine Kunst nicht gefallen, dann hätte er uns wohl kaum zu sich nach Hause eingeladen.“, redet Clemens seiner Schwester gut zu und versucht ihr die Angst zu nehmen.



 „Wir schaffen das gemeinsam und wenn er dich wirklich auslacht, dann trete ich ihm höchstpersönlich in den A**“, muntert er sie auf.



„Hy, meine Name ist Fabio Oblivion (von Lulu) es freut mich deine Bekanntschaft zu machen, deine Werke sind einfach der Wahnsinn schlechthin.“, begrüßt er die junge Sima freundlich und überhäuft sie sogleich mit einem Kompliment. „Danke, dass freut mich zu hören – mein Name ist übrigens Calista, aber das wissen Sie ja schon bereits.“, bessert sie sich aus und errötet leicht. „Du kannst mich ruhig duzen, so alt bin ich ja nun auch wieder nicht.“, bietet er ihr höflich an. „Danke, das ist nett von Ihnen .. äh dir.“, bedankt sich Calista und versucht ihr vor Aufregung wild pochendes Herz zu bändigen.