Daenerys Adorable (Gen.4) - Kapitel 14



Die Woche beginnt wie sie geendet hat, mit allerhand Spiel und Spaß mit der Familie. Währenddessen Deliah dem kleinen Eric erklärt, dass man die Spielekonsole nicht ablecken darf – da man ansonsten einen Stromschlag bekommt, kümmert sich Dominik um die kleine Emma und spielt mit ihre eine Runde Puppenhaus.



Aber natürlich besteht der Alltag eines Kleinkindes nicht nur aus spielen, schlafen und essen – nein, es muss auch allerhand gelernt werden, um sich in weiterer Zukunft in der Welt der großen Sims zurechtzufinden bzw. sich artikulieren zu können.



Derweilen funktioniert das nur mit Handzeichen, wie hier der kleine Eric demonstriert. Ob er nun noch eine Portion Sandwich haben möchte, die Windeln voll hat, sich einsam fühlt oder einfach nur aus diesem doofe Hochstuhl raus will, dass alles dürfen die Eltern quasi „erschnüffeln“. Was wiederum im 2. Fall wirklich funktionieren könnte ^^.



Alles läuft also seinen gewohnten Gang – doch dann ändert sich das Leben der harmonischen Familie schlagartig. Denn eine Vampirin namens „Lillith Blood(von KessySims) bricht ins Haus der schlafenden Adorables ein und begutachtet die jungen Plasmaspender. Zuerst die kleine Emma,..



..dann den kleinen Eduard ..



..zum Schluss will sie den kleinen Eric unter die Lupe nehmen, der jedoch kurz vorher wegen dringender Notdurft aufgewacht ist und seine Mom dazu genötigt hat, mit ihm auf das Töpfchen zu gehen.  Zu seinem Glück (und zum Unglück von Laurine), denn Lillith kann keine Zeugen gebrauchen und verpasst der armen Simine einen gekonnten Biss in die Halsschlagader, der ihr alles Gesehene vergessen lässt. Der kleine Eric macht sich ganz Helden-like aus dem Staub,.. er wird sicher einmal ein richtiger „Ritter in der strahlenden Rüstung“ wenn er groß ist *hüstl*.



Doch Lillith hat sich schon längst für einen Sim entschieden, es soll die kleine Emma werden, die sie entführt. Denn erstens sind ihr Mädchen viel lieber und zweitens ist die kleine Emma einfach die Süßeste von der Rasselbande. Den Eltern wird das kleine Mädchen sicher nicht fehlen, schließlich laufen ja noch 2 kleine Kinder in der Gegend rum – sie tut den Sims quasi einen Gefallen. So oder so ähnlich versucht es sich Lillith jedenfalls einzureden.



Der nächste Tag bricht an, Day wacht auf und will wie üblich bei ihrer Tochter nach dem Rechten sehen – doch diese ist in ihrem Bettchen nicht zu erblicken. Da hört sie wildes Plätschern aus der Toilette, glaubt das klein Emma wieder mit der WC-Ente spielt und begibt sich ins Bad.



Dort erblickt sie aber nur den kleinen Eric, der ganz unverblümt in der Toilette herumplanscht. „Hast du Emma gesehen, Kleiner?“, fragt Day den Strubbelkopf. „Gugu gaga“, antwortet Eric .. ähm ja, sehr hilfreich.



Langsam wird Day mulmig zumute, normalweise ist es nicht Emmas Art auf eigene Faust die Welt zu erkunden. Deshalb läuft sie das gesamte Haus ab, durchsucht jede Ecke und jeden Winkel – doch vergebens, Emma ist nicht auffindbar. Durch das ganze Gepoltere ist nun auch ihr Mann Brian aufgewacht, der mit Schrecken feststellt, was Day schon lange wusste – ihr Kind ist weg.



Nachdem die ganze Familie auch die Nachbarschaft nach Day abgesucht hatte, fuhren Day und ihr Mann zum Polizeirevier um eine Vermisstenanzeige zu schalten. Schweren Herzens gab ihnen der Officer zu verstehen, dass eine Entführung von Kleinkindern in den meisten Fällen im Sande verläuft und sie sich mit den Gedanken schon jetzt abfinden sollten, wenn die Kleine nicht binnen 48 Stunden gefunden wird, sie nicht mehr am Leben ist. WOW .. die Empathie von manchen Uniformierten ist wirklich bemerkenswert. Laurine befragt sogar den kleinen Eduard, der währenddessen zu einem Kleinkind herangewachsen war, ob er etwas Auffälliges bemerkt hatte – dieser zuckte aber nur mit den Schultern.



Die Tage vergingen, die Polizei stellte die komplette Wohnung auf dem Kopf auf der Suche nach Hinweisen – jedoch erfolglos. Es hieß, dass sie die Suche auf Grund von Mangel an Beweisen, einstellen müssten, sie vertrösteten die Familie und ließen Day und Brian schockiert und todtraurig zurück. Day hielt diese Ungewissheit einfach nicht aus und verrannte sich immer mehr in abstruse Ideen einer Entführung ihrer Tochter, durch Außerirdische oder andere übernatürlichen Wesen. Langsam aber doch zweifelte sie nicht nur selber an ihrem Verstand, sondern auch ihre Familie distanzierte sich immer mehr von ihr – bis auf Brian, der ihr wie immer die Stange hielt, nur ebenfalls schon etwas vorsichtiger im Umgang mit seiner Frau wurde.