Daenerys Adorable (Gen.4) - Kapitel 15



Ein Tag nach dem anderen verging und es war noch immer kein Lebenszeichen von Emma zu sehen. Langsam aber doch wurde alle Hoffnung, dass die kleine Emma wieder heil nach Hause kommt, im Keim erstickt. Sogar der kleine Eric krabbelte das ganze Haus ab, auf der Suche nach seiner Cousine – aber alles war nutzlos, die kleine Emma tauchte einfach nicht mehr auf.



So ging das Leben für die anderen einfach weiter, Laurine und Dominik schenkten sich Rückhalt und kuschelten sehr oft mit einander – bei dem ein neues Leben entstand, denn Laurine war wieder schwanger. Dies verkündete sie vollen Stolzes ihrem Ehemann, der wohl anfangs etwas überrascht war, aber sich dann relativ schnell mit dem Gedanken abfand, ein weiteres Mal Vater zu werden.



Day nahm die Nachricht logischerweise nicht so gut auf – schließlich hatte sie gerade erst ihr kleines Mädchen verloren und nun posaunt Laurine überglücklich heraus, dass sie mit einem weiteren Kind schwanger ist. Wie unfair kann das Schicksal nur sein?



Für die arme Simine zu unfair – da Day mit dem Gehörten überhaupt nicht umgehen konnte. Ihr platzte quasi der Kragen und sie beschimpfte die Schwangere als gebe es kein Morgen.



Auch ihre Schwester Deliah bekam ihr Fett ab. Die Rothaarige konnte es einfach nicht mehr ertragen, kleine Kinderfüßchen durch die Wohnung tapsen zu hören und legte den beiden Frauen überaus nahe, das Haus unverzüglich zu verlassen. Sie sollten ihre Sachen packen und sich mit den Kindern aus dem Staub machen, Day zahlte ihnen natürlich das jeweilige Drittel aus und setzte sie quasi von heute auf morgen vor die Tür.



Deliah und Laurine sowie Dominik und die Kinder kamen der Bitte nach, auch wenn sie ziemlich sauer waren, so konnten sie Day irgendwie verstehen und machten daher keine unnötige Szene. Day verwandelte das Kinderzimmer quasi in eine Gedenkstätte an Emma und platzierte sogar schon eine Urne in den Raum, auf Aussicht irgendwann einmal den Leichnam ihrer Tochter zu finden und ihn dann einäschern zu können. Natürlich wäre ihr Emma in lebendigem Zustand am Liebsten, aber langsam aber doch verstand auch sie, dass die Hoffnung verschwindend klein ist.


Natürlich konnte Day alle Sachen mit denen Emma je in Berührung gekommen war, nicht mehr sehen und so gestaltete sie den gesamten Wohnbereich neu um.



Das Malen half ihr mit ihrem Kummer halbwegs vernünftig umzugehen, obwohl sie noch immer an dem Glauben festhält, dass Emma nichts Natürliches zugestoßen war, sondern diese Entführung übernatürlicher Natur ist.


Bei der ganzen Malerei, hatte sie relativ schnell die beiden Fähigkeiten „Malerei“ und „Schreiben“ hochgelevelt und konnte so eines ihrer Challenge-Ziele abhaken.



Auch der Außenbereich wurde neugestaltet – Brian bekam sogar einen Sprungturm.



Doch auch er brauchte öfters Abstand, von Day und von der Welt und so angelte er gerne am Pier und dachte über sein Leben und über seine kleine, verschollene Tochter nach.



An manchen Tagen stand er einfach nur in ihrem Zimmer, blickte auf das kleine Bettchen und ließ seinen Gefühlen freien Lauf.

Da nun Day all ihre Challenge-Ziele erreicht hat und sich fortan nur mehr in Selbstmitleid suhlt, wechseln wir zur Generation 5. Ratet mal wer das sein wird ;)