Emma Adorable (Gen.5) - Kapitel 2




Kaum verschwindet die Sonne hinter dem Horizont, erwachen die Vampire aus ihrem tiefen Schlaf und gieren nach frischem Plasma, dass durch die Venen der ahnungslosen Gärtnerin pocht. Lillith ist als erstes bei der Angestellten, schaut ihr tief in die Augen – sodass diese in eine Art Trance verfällt, legt dann deren Hals frei und beißt genüsslich hinein. Das „Frühstück der Champions“ quasi oder auch „lebendes Buffet“ mal anders ^^.



Nach dem sättigenden Mahl, weckt sie die kleine Emma auf, drückt ihr das Kindertablet in die Hand, sodass sie möglichst stillsitzt und porträtiert das kleine Mädchen. Schließlich weiß Lilith, dass normale Sims altern und früher oder später, wird auch die kleine Emma zu einem Schulmädchen heranwachsen. Aus diesem Grund, möchte sie unbedingt, eine Erinnerung an das kleine Wesen haben.



Die Tage vergehen, Emma hat sich relativ gut eingelebt oder sich zumindest mit ihrem Schicksal abgefunden. Vlad ist glücklich nun endlich eine Familie zu haben und Lilith, naja diese ist wohl etwas mit den Aufgaben einer waschechten Mutter überfordert. Die kleinen Pupser sind nicht nur zum Knuddeln süß, sondern brauchen auch jede Menge Zuwendung.



In Form von einer ausgiebigen Badesession, bei der jede Menge geplanscht wird, zum Beispiel. Das auch Lilith, mehr als gewollt, in Kontakt mit dem warmen Seifenwasser kommt, braucht wohl nicht erwähnt zu werden.



Aber so anstrengend die Tage auch sind, Lilith ist stolz auf ihr kleines Mädchen. Nie hätte sie geglaubt eine Ungeweihte so dermaßen lieben zu können. Aus diesem Grund war es natürlich nur verständlich, dass sie ihrem kleinen Liebling auch eine Geburtstagstorte backt. Auch wenn Vlad und sie diese unmöglich essen können, schließlich war das Backwerk nicht aus Plasma ^^.



„Happy Birthday to you, happy Birthday to you ….“, singt Lilith ihrem kleinen Mädchen vor und kann es gar nicht erwarten, bis Emma die altbekannte Drehung vollführt und letztendlich ein Schulkind vor ihr steht.



Tadaaaaa – Ladies and Gentlemen, darf ich vorstellen „Emma Adorable“ als Schulkind.



Fluchs war das Babyzimmer zu einem altersgerechten Zimmer umgestaltet worden, in dem sich Emma gleich der Violine widmet und versucht einen halbwegs geraden Ton herauszubekommen. Sagen wir mal so „der Wille war da“ – wenn ihr versteht ;).



Da ihre Zieheltern wenig später gehörige Kopfschmerzen von Emma´s Gefidle hatten, sattelte diese auf ihr Puppenhaus um.



Nach dem vielen Spielen und dem ereignisreichen Tag, fiel Emma relativ bald in die Federn und ihre Mom quasselte derweilen ganz ungeniert mit einem Geist im Kinderzimmer. Ganz normal eben ^^. Ich bin nur froh, dass Emma schlief – die Arme hätte sicher einen Schock fürs Leben bekommen. Obwohl wie verkorkster konnte die Kleine wohl noch werden?



Wie ein normales Kind, interessierte sich natürlich auch Emma für den Computer und war quasi gar nicht mehr wegzubekommen von dem Flimmerbildschirm.



Bis, dass Vlad der kleinen Maus ins Gewissen redete und ihr ein Buch in die Hand drückte. Schließlich musste die Kleine auch etwas lernen, denn zur Schule konnte sie unmöglich. Sie musste daheim unterrichtet werden, zu groß war die Gefahr, dass die anderen Vampir-Kinder herausfanden, dass Emma „anders“ war. In eine „normale“ Schule konnte sie wiederum auch nicht, da sie vielleicht erkannt und ihnen dann weggenommen wird – somit eine richtige Zwickmühle, die nur den Heimunterricht erlaubte.



Weil wir gerade vom „erkannt werden“ sprachen, ratet mal wer wieder ungebeten im Vampirstädtchen aufgetaucht ist. Anscheinend war Lilith Zauber nicht wirkungsvoll genug gewesen, denn Dominik fand tatsächlich wieder den Weg in die verbotene Stadt und steuerte geradewegs auf das Häuschen zu. Ob das wohl reiner Zufall ist oder ob er etwas ahnte, dass hier Emma versteckt war? Vlad nahm dieses Problem jedenfalls unverzüglich in die Hand.



Warum er wenig später dann am PC die Todesanzeigen durchforstete, bleibt mir ein Rätsel. Er wird ja wohl doch nicht mit dem Sensenmann chatten, der sein kleines Problem „endgültig“ aus dem Weg räumen soll?



Emma bekommt von alledem nichts mit und zeichnet unberührt an ihrem Maltisch. Ob sie wohl einen Verdachte hat, dass sie „anders“ als ihre vermeintlichen Eltern ist? Ob sie tief in ihrem Inneren spürt, dass da draußen ihre richtigen Eltern verzweifelt nach ihr suchen? Würde sie ihre Mom und ihren Dad wiedererkennen, schließlich war sie damals noch sehr klein?



All diese Fragen werden wohl noch etwas unbeantwortet bleiben, .. vielleicht bringt die nächste Woche mehr „Licht ins Dunkel“.