Emma Adorable (Gen.5) - Kapitel 7



Da nun alles wieder im grünen Bereich zu sein schien, spazierte Emma wieder nach Hause. Natürlich ging ihr Einiges durch den Kopf, aber schließlich fühlte sie sich nun wieder wohl, wohler als jemals zuvor, wenn man es ganz genau nahm. „Daheim“ angekommen, fiel ihr sofort das laute Stimmengewirr auf, dass anscheinend seinen Ursprung in der Wohnküche hatte, Margherita hatte wohl in der Zwischenzeit Besuch bekommen. Gut gelaunt stellte sie sich den Sims vor, es handelte sich um Daenerys Adorable und ihre jüngere Schwester Dina.  



Weiters waren noch Deliah und Don Adorable mit von der Partie, die ebenfalls mit Daenerys verwandt waren. Emma, war die grauhaarige Sima mit der ausgefallen, jugendlichen Frisur auf Anhieb sympathisch und so setzte sie sich zu ihr an den Tisch um etwas belanglos zu plaudern. Doch es dauerte nicht lange, da verfiel die Alte in eine traurige Stimmung und erzählte Emma von ihrem Schicksal und der verlorenen Tochter.



„Du erinnerst mich so sehr an mein verstorbenes Kind..“, mehr brachte Day nicht mehr über die Lippen, als sie tief zu Schluchzen anfing und eine dicke Träne nach der anderen über ihr faltiges Gesicht rollte. Emma suchte verzweifelt nach Margherita, schließlich war sie nicht betraut mit solchen Gefühlsausbrüchen und auch nicht wie man eine, schier Fremde, in dieser Situation trösten sollte. Zum Glück kam ihr Margherita eilig zur Hilfe und tröstete die alte Freundin liebevoll.



Nach dem kleinen Nervenzusammenbruch von Day, war die Party relativ schnell vorbei und die Gäste gingen etwas bedrückt nach Hause. Emma legte sich danach gleich schlafen, irgendwie hatte ihr das Weinen der Alten ziemlich zugesetzt, obwohl sie sich nicht erklären konnte warum. Jedenfalls wachte sie mitten in der Nacht auf, ihr Herz pochte wie wild und sie kam sich komplett aufgekratzt und ruhelos vor. Davon abgesehen, hatte sie einen Bärenhunger, der sie fast um den Verstand brachte. Ehe sie sich versah, stand sie in Margherita Schlafzimmer, umhüllt von einem schwarzen Nebel stierte sie die Alte an.



Es war als hätte irgendwer einen Schalter in ihrem Kopf umgelegt, sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, außer dass sie unbedingt Essen musste und das nicht im herkömmlichen Sinn.



Mit einer schnellen Bewegung stand sie bei Margherita, legte ihren Hals frei und biss herzhaft hinein. Emma überkam ein Gefühl des Genusses, der absoluten Glückseligkeit und vor allem ein Empfinden der Stärke und Überlegenheit, es war so als hätte sie nun Kräfte um Bäume auszureißen.



Doch kaum hatte sie genug von der blutroten Erfrischung und ließ von der armen Simine ab, da überkam sie ein Gefühl der Reue und der Scham. Was hatte sie nur getan? Was war nur über sie gekommen?