Emma Adorable (Gen.5) - Kapitel 8



Emma eilte aus dem Haus, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung was in sie gefahren war, als sie die arme Margherita ausgesaugt hatte. Sie lief mit keinerlei Ziel vor Augen, sie wusste nur eines, sie musste weg – weg vor der Greisin, bevor sie ihr noch mehr Schaden zufügte. Irgendwie zog es Emma auf den Friedhof, genauer gesagt zu einem Mausoleum mit dem Bildnis einer jungen Sima aus dem späten 18.Jahrhundert.



Ehrwürdig betrachtete sie das Gemälde und dabei fiel ihr ganz nebenbei auf,..



.. dass sich direkt, hinter einer der Sitzgelegenheiten, ein Stiegenabgang befand, den sie, von der Neugierde gepackt, sofort genauer unter die Lupe nehmen musste.



Am Ende der Stiegen befand sich ein kleiner Raum, gänzlich in schwarz gehalten, mit dem Nötigsten was man so zum Überleben brauchte (dazu gehörte natürlich auch ein TV ^^).



Das Bett war gemacht und eine dicke Staubschicht lag über den Oberflächen, anscheinend war hier längere Zeit keiner unten gewesen. Emma sah dieses Versteck als Wink des Schicksals an, hier konnte sie ein paar Tage bleiben und sich, über das was mit ihr geschehen ist, genauer Gedanken machen.



Da sie sich nicht den ganzen Tag über in diesem Loch verstecken wollte, nahm sie die Kapelle genauer unter die Lupe. In der, zu Ihrer Überraschung nicht nur eine Orgel stand und ein Mikrofon, an dem sie ihre Singfähigkeit besser aufbauen konnte…



sondern auch jede Menge Bücher, genauer gesagt mystische Bücher. Es ging darin nicht nur um Kräuter, sondern auch um Magie und Vampirismus. So erfuhr Emma, dass ein Meistervampir eine normale Sima auch genannt „Ungeweihte“ in ebenfalls einen Vampir verwandeln konnte, dass sich Vampire von Plasma ernähren und in Fledermausgestalt durch die Nacht fliegen konnten. Ergo – sie war nun also ein Vampir, na toll.