Emma Adorable (Gen.5) - Kapitel 11



Doch ganz zum Leidwesen von Emma, lockte ihr Gesang noch mehr Sims in die Lokalität, so auch Day´s Mann Brian Brooks. Die Gäste starrten sie regelrecht an, aber eher weniger, weil ihr Gesang so dermaßen miserabel war, sondern eher, weil sie eine wunderbare Performance ablieferte. Die Leute jubelten ihr zu und brüllen immer wieder „Zugabe“, als Emma von der Bühne flüchten wollte.



Als sie es endlich geschafft hatte und sie sich ihren Weg zu den Toiletten bahnen wollte, hielt sie der Mann von Day auf und begrüßte sie herzlich. „Hy Emma, deine Darbietung war wirklich phänomenal – ich wusste schon als du ein Kleinkind warst, dass du für Großes bestimmt bist.“, stieg er sofort wieder in das Gesprächsthema ein, dass vor Kurzem erst, Emma und Day geführt hatten.



Der alte, anscheinend ebenfalls verwirrte Mann – ob bei denen daheim wohl ein Gasrohr odgl. undicht ist?, ..bat der Sima einen Stuhl neben sich an und da Emma dieser alte Kauz irgendwie sympathisch war, setzte sie sich zu ihm. „Also, wie bereits meine Frau dir versuchte zu erklären, bist du unsere verschollene Tochter. Ich weiß es ist schwer zu glauben, denn als du entführt wurdest warst du noch ein Kleinkind – aber die DNA lügt nicht. Unsere gute Freundin Margherita hat von deiner Bürste eine Haarsträhne stibitzt und mit den Haaren von Day und mir vergleichen lassen. Das forensische Labor kam zu dem Ergebnis, dass wir zu 99,9% verwandt sind. Somit Emma, bin ich dein Vater und Day deine Mutter.“, versuchte Brian die Sache so unkompliziert wie möglich zu erklären.



Emma hatte gerade den Sinn des Gesagten erfasst und begann sich zu freuen, da griff Brian an sein Herz, torkelte mit schmerzverzerrtem Gesicht durch den Raum…



.. und kollabierte sodann. Die Gäste waren komplett schockiert und für Emma brach erneut eine Welt zusammen. Gerade hatte sie erfahren, dass Brian ihr richtiger Vater ist und dann stirbt er einfach. Es scheint fast so, als hätte sich Brian noch so lange am Leben erhalten, bis er seine leibliche Tochter wiedersieht und ihr dann die Wahrheit sagen kann.



Day kam sofort angerannt (so schnell eine Greisin eben laufen kann) und kniete sich neben dem Leichnam ihres Mannes. Mit tränenverschleierten Blick kniete sich Emma neben die zutiefst bestürzte Day und legte ihr tröstend den Arm um die Schulter. Als sich die beiden Frauen wieder aufrappelten und sich in die Augen sahen, war jedes weitere Wort überflüssig..



.. sie fielen sich in die Arme. Emma hatte nun endlich ihre richtige Familie gefunden.