Emma Adorable (Gen.5) - Kapitel 12



Eigentlich hatte Emma vor, ihre alte Freundin Margherita zu besuchen und ihr tausendmal zu danken, dass sie ihre Eltern quasi zurückgebracht hatte und ihr natürlich über das traurige Ableben von Brian zu erzählen, da bot sich der jungen Sima ein ebenfalls herzzerreißender Moment. „Hey Brian, alter Freund warum bist du so transparent und fliegst auf der Decke rum..“, versucht sich Margherita gerade einen Reim aus der Sache zu machen.



Da klatscht sie auf einmal leblos auf dem Boden und reckt keinen Finger mehr. Tja, Brian hatte wohl auf sie gewartet um gemeinsam durch den Bogen des Sim-Himmels zu schreiten.



Die kleine Edith war natürlich komplett überfordert mit der Situation, schließlich hatte sie in ihrem jungen Leben noch nie einen Sim sterben sehen, noch dazu nicht ihre Babysitterin, die eigentlich auf sie aufpassen sollte, während ihre Eltern mit dieser Emma reden. Tja, Emma traf ebenfalls der Schlag, in erster Linie wegen Margheritas Ableben und in zweiter Linie, da sie anscheinend eine kleine Schwester hatte.



So sammelte sie diese ein und fuhr mit dem rothaarigen Kind zu Day nach Hause. Nachdem Day der kleinen Edith erklärte, dass auch ihr Dad heute gestorben war und diese sich dann in ihrem Zimmer verbarrikadierte, schlug sie Emma vor ab sofort hier zu wohnen. Was sie natürlich gerne annahm und sich nach ein paar Tagen schon wie zu Hause fühlte.



Natürlich lag der Schmerz über den Verlust von Brian und Margherita noch tief, aber Emma schwor sich nicht in ein tiefes Loch zu fallen. Sie wollte die dunklen Zeiten nun komplett hinter sich lassen und begann sogar zu trainieren um ihren, sagen wir mal „Babyspeck“, zu Leibe zu rücken.



Danach mischte sie sich sogar unters gemeine Volk und versuchte sich mit ein paar anderen Halbstarken an der Blubbermaschine.



Doch am liebsten war ihr, ihr neues Zimmer inklusive dem Keyboard, an dem sie leidenschaftlich spielte und dazu das ein oder andere Liedchen trällerte.



Day war sogar so nett, zwei Plasmabäume im Garten anzupflanzen – da sie wusste, dass Emma „anders“ war und eben auch andere Lebensmittel für ihren Fortbestand benötigte.



Doch auch wenn Emma „eigentlich“ keine Nahrung brauchte, so half sie Day liebend gern bei der Zubereitung der Speisen und genoss die Anwesenheit ihrer Mutter in vollen Zügen.



Day kam sogar ziemlich gut mit den Eigenarten ihrer Tochter zurecht, auch als Emma ihre schwebende Meditation durchführte, verzog Day keine Augenbraue und erfreute sich sogar an dem Anblick. Doch Edith war alles andere als erfreut über den Eindringling und welch Unheil er über ihre Familie brachte...