LC, Kapitel 7 - Wiedersehen eines alten Bekannten

Was könnte es Schöneres geben, als von den Sonnenstrahlen die einem in der Nase kitzeln und dem freudigen Muhen der Kuhpflanzen, geweckt zu werden. Dies´ denkt sich auch Alexis, streckt ihre müden Glieder von sich und setzt, langsam aber doch, ihren Bewegungsapparat in Aktion. Gähnend betätigt sie die Kaffeemaschine, ohne ihre tägliche Dosis Koffein in der Früh, ist sie quasi nur ein halber Sim. Ein weiterer Tag beginnt, an dem es heißt wieder allerhand Nonsenses in bares Geld umzuwandeln – lasset die Spiele beginnen ;).

„Oh mein Gott“, denkt sich Alexis und versucht nicht in völlige Panik zu verfallen, „was will dieser Idiot hier. Hat er mir nicht schon genug Leid und Peinlichkeiten zugefügt – ist er wirklich so ein Sadist und muss mich noch weiter peinigen?“ Alexis weiß nicht wie sie reagieren soll, sie kann doch unmöglich ihr Gesicht vor all den Kunden verlieren. Nein, das lässt sie nicht zu – dieser Mongo kann ihr nicht das Geschäft kaputt machen, ihr angeknackstes Selbstvertrauen nehmen JA .. aber nicht ihr florierendes Unternehmen zunichte machen!

„Dann besitzt dieser blonde Verräter auch noch die Frechheit mich so offen zu grüßen, als wären wir zwei alte Freunde.“, denkt sie sich und starrt den Trottel nur entgeistert an.
„Möchten Sie etwas kaufen oder stehen sie nur blöd in der Gegend herum?“, blufft sie den Eindringling an, der wenig später deprimiert von Dannen zieht.

Nach diesem Schock, macht Alexis vorsichtshalber ihren Laden früher zu als gewöhnlich – könnte ja sein, dass dieser Sim meint später wiederkommen zu müssen. Am Besten sie kümmert sich um ihren Garten, denn dieser ist leider von Insekten befallen – woher er sich diese geholt hat, kann man nur erraten. „Wahrscheinlich ist dieser Jasper in die Sache verstrickt“, spinnt sich die Rothaarige zusammen – verwirft aber wenig später diese Idee, da sie doch zu weit hergeholt ist.

Immer wenn Alexis traurig ist, gibt es für sie Nichts friedlicheres als im Garten zu arbeiten. Die Pflanzen zu gießen, das Unkraut zu zupfen und den Blumen beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Übrigens hat Alexis auch schon ihre Liebsten umgebettet, das Grab von ihrem Sohn und Mann ruht nun am Geschäftsgrundstück – etwas eigen ja, aber sie kann wohl kaum die Grabstätte auf einem Grundstück lassen, dass jetzt einem anderen gehört.


„Hach Edward, ich vermisse dich so sehr. Das Leben ohne dir ist für mich zu einer einzigen Qual geworden. Kurz hatte ich wieder einen Funken Hoffnung, doch der wurde mir wieder je zerstört. Ich weiß, dass du von oben auf mich herab siehst und mir nur das Beste wünscht – auf mich aufpasst, so wie du es auch zu Lebzeiten immer getan hast. Wie soll ich nur weiterleben ohne dich?“, versinkt Alexis in Melancholie.

Doch Alexis muss nach vorne blicken, sie kann es sich nicht leisten in ihrem Selbstmitleid zu baden, sie muss stark sein und aus diesem Grund macht sie sich Pfannkuchen mit ordentlich Butter, Ahornsirup und Gummibärchen – denn Nichts baut besser auf als purer Zucker ^^.

Der wenig später wieder hart abtrainiert werden muss – jaja, eine Sekunde auf der Zunge und ein Leben lang auf den Hüften XD.

Nach dem Workout rappelt sie sich dann doch noch auf den Laden kurz zu öffnen, denn die Muhlis sind ausgewachsen und bereit den Besitzer zu wechseln – der natürlich nicht lange auf sich warten lässt, denn die Muhlis sind der Renner schlechthin unter den Kunden :).

Nachdem Alexis ein paar Kuhpflanzen an den Sim gebracht hat und wahrscheinlich früher oder später daran Schuld sein wird, wenn keine Sims mehr durch die Straßen wandelt, da sie alle gefressen wurden ^^. Begibt sie sich in die Lounge, um ihre Nerven und ihre kreisenden Gedanken mit Alkohol zu ertränken. Doch mit einem hätte sie nicht gerechnet ..

.. mit Jasper. „Hy Jasper, na wo hast du deine Verlobte gelassen – oder bist du wieder auf der Pirsch um ein weiteres Opfer deiner charmanten Macho-Tour zu finden, du treulose Tomate?“, stellt Alexis den Fremdgeher zur Rede und bezichtigt ihn mit einem vorwurfsvollen Blick.

„Nein, mein Schöne – ich bin nur hergekommen um dich zu sehen, denn ich wollte mich bei dir entschuldigen.“, fängt Jasper seine Einwicklungstour an. Doch Alexis unterbricht ihn wenig später „ja, genau – weil ich dir noch ein Sterbenswörtchen Glaube was aus deinem Mund kommt. Suche dir eine andere Blöde mit der du deine Bald-Frau betrügen kannst, aber lasse mich in Ruhe.“, schimpft sie und fast sich ans Auge um ihre Missgunst Ausdruck zu verleihen.

Wenig später erhebt sie sich von der Bar, macht am Absatz kehrt und beschließt, dass ihr Ausflug wohl für heute beendet ist und es wohl das Bessere ist, wenn sie sich wieder in ihren Laden bzw. Wohnung zurück zieht.